| Presse | |
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Tuvalu im Südpazifik wird seinem Domänenamen .TV gerecht | |
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Der Inselstaat Tuvalu im pazifischen Ozean ersetzt seine über 20 Jahre alte Telekommunikationsinfrastruktur durch eine NGN Lösung aus Karlsruhe, um über das IP Netz fernzusehen. | |
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Karlsruhe. Mai 2007: Seit März arbeitet die Karlsruher Firma CTI LABS am Totalumbau des Telefonnetzes auf der kleinen Insel, die für ihren Domänenamen bekannt ist. Zentraler Bestandteil ist ein Fiberglas Ethernet Ring basierend auf „intelligenten“ Layer4 Gigabit Datenswitchen. Daran angeschlossen sind IP DSLAMs als Zugangsknoten für die Teilnehmeranschlüsse. Jeder Haushalt erhält neben Internetzugang nun auch die Möglichkeit, Video-on-Demand und IPTV für ihren „Heimatsender“ über ADSL2+ zu nutzen. Wobei Behörden und Schulen sogar einen High-speed VDSL2 Anschluss mit über 20 MBit/s erhalten. CTI LABS aus Karlsruhe lieferte eine schlüsselfertige Lösung mit seinem CoolSwitchIP, der sowohl als SS7 Softswitch, Media Gateway und Session Controller den Sprachverkehr steuert. „NGN macht gerade für Inselstaaten Sinn, denn früher wurden Gespräche auf entfernten Inseln immer durch den Hauptswitch durchgeschleust, um korrekt abrechnen zu können.“ meint Rolf Unger, Entwicklungsleiter bei CTI LABS. Hierbei wurden teure Satellitenkapazitäten vergeudet. Inzwischen sind lediglich ein paar SIP Messages notwendig, um das Billing anzustoßen. Z.B. werden lokale Intra-Insel Gespräche unkomprimiert (G.711) vermittelt, Anrufe ins Mobilfunknetz werden entsprechend als TDM mit SS7-Protokoll an den GSM Mobilfunkswitch weitergeleitet, und Gespräche zwischen Inseln bzw. ins Ausland komprimiert (G.729) vermittelt. Nahegelegene Inseln können zukünftig kostengünstig über eine WiMAX Funkstation in das Kernnetz eingebunden werden. GSM-zu-SIP Weiterleitung ermöglicht es, Anrufe an die GSM Handynummer auf dem SIP Telefon zu empfangen, auch wenn der Funkempfang nicht ausreicht. Mehrwertdienste wie zum Beispiel Voicemail werden als SIP Lösung im Juni installiert. Ausgeliefert wurden auch noch eine Reihe von AMD Servern zum Aufbau eines Internet Service Providers: DNS, DHCP, Proxy, Mail und Web Server sowie Firewalls und große Caching Server. „We have contracted Mr. Chun (CTI LABS) to manage the sourcing of VoD and IPTV Software in Korea and in the US, and to make sure all components work together. So, we get bigger discounts while having less headache with different vendors when it comes to interoperability problems!” so Hr. Anisi Penutisi, CTO von Tuvalu Telecommunications Corp. (TTC). Hr. Chun freut sich bereits auf Nachfolgeaufträge, denn auf der Kommunikationskonferenz in Tahiti Ende April hat der CTO von TTC sein neues Netz vorgestellt. Kurz darauf hatten sich mehrere Inselstaaten für eine Besichtigung auf Tuvalu angekündigt. „Teilweise stammen ihre Anlagen noch aus der britischen bzw. französischen Kolonialzeit. Durch unseren Know-how-Transfer an TTC, sind die Techniker aus dem ressourcenarmen Tuvalu nun in der Lage, für uns die Installationen im Pazifik vorzunehmen. Vielleicht richten wir sogar ein Ersatzteillager in Fidschi ein. Da wäre ich dann gerne Lagerarbeiter.“ | |
| Über CTI Labs | |
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CTI LABS Kommunikationssysteme, Karlsruhe, entwickelt seit 1999 kostengünstige Softswitches und Prepaid/Postpaid Billing Systeme für kleine Carrier (2nd/3rd tier) und Mobile Virtual Network Operators(MVNOs). CTI LABS profitiert von dem Einzug der Internet-Economy in die TK-Welt. CTI LABS bietet als Generalunternehmen auch schlüsselfertige Next Generation Lösungen an: Netzplanung des IP Kernnetzes mit intelligenten L4 Gigabit Routern und DSL Zugangsknoten, Beschaffung von Satellitenmodems und WiMAX Funkstationen, Integration von SMS Center über SS7 Schnittstellen, Aufbau von VoD und IPTV Streaming Servern. Des Weiteren berät CTI LABS Ministerien zur Entwicklung der ICT Branche und Private Equity Firmen bei Infrastruktur-Fonds. Eine Vision von CTI LABS ist es, „kostengünstige Kommunikation für alle“ zu ermöglichen. | |
| CTI LABS Produkte | |
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2006 ist CTI LABS als Nischenanbieter mit seinem neuen CoolSwitch2 in den Markt der namhaften Switch Hersteller vorgedrungen. Die größte Installation mit 512 E1 in Asien hat eine Kapazität von über 60 mio. Minuten pro Monat. Bislang wurden „Legacy“ Switche von Nortel (DMS), Siemens (EWSD) und Ericsson (AXE) ersetzt. Hr. Chun zynisch:„Demnächst steht eine Alcatel auf der „Abschussliste“. Immerhin erhält man noch 1.800 USD pro Tonne Stahl! In einem Rechenzentrum in Los Angeles wurde bereits ein Mitarbeiter mit einer Flex gesichtet!“ Entweder wurden Ersatzteile abgekündigt, hybride VoIP/TDM Architekturen komplett konsolidiert oder Software-Upgrades waren einfach zu teuer, z.B. entspricht die 2 Jahresgebühr für Service und Wartung von den namhaften Herstellern in etwa dem Neupreis eines CoolSwitch2 in entsprechender Ausführung von CTI LABS. CoolSwitchIP ist ein Carrier-class SS7 Softswitch, Media Gateway, Session Controller und Transcoding Gateway. Er ersetzt verteilte Architekturen bestehend aus TDM/Class4 Switch, Cisco/Quintum VoIP Gateways, Softswitches der 1.Generation und Session Border Controller komplett. CoolXS ist ein IP-basierter Zugangsknoten (DSLAM) mit Fiberglas Ethernet Gigabit. Die Endteilnehmeranschlüsse werden direkt auf den DSLAM aufgeschaltet, in dem ein SIP Gateway integriert ist. Sprache wird vom Zugangsnetz sofort in VoIP umgewandelt. Jeder CoolXS verfügt über bis zu 600 Telefon(POTS)- oder 600 ADSL2+ Anschlüsse für bis zu 16 Mbit/s Bandbreite oder eine Kombination aus beiden. Er eignet sich auch für Immobilien-Entwickler und Hotels. Der CoolXS ist ein OEM Produkt. Der wesentliche Wettbewerbsvorteil liegt im günstigen Betrieb der CTI LABS Anlagen. Die einfache grafische Benutzungsoberfläche erlaubt den Einsatz von geringer qualifizierten Mitarbeitern. Außerdem können CTI LABS Kunden den 24/7 Network Operation Center(NOC) in Seoul, Korea, und Hong Kong nutzen. Für europäische Kunden stehen zusätzlich Service Techniker in Barcelona und London zur Verfügung. Ursprünglich hat CTI LABS Call Center und Calling Card Systeme entwickelt. 2001 erhielt der CoolSwitch1 eine SS7 Zertifizierung der Deutsche Telekom AG. |